1992 Ritter der ersten Stunde

Der Sprung ins kalte Landesliga Wasser war geprägt von extremen Auf und Ab`s, wie man an den Spielergebnissen ablesen kann. Nach einem grandiosen Start kam der Einbruch, doch durch viel Kampfgeist schafften es die Crusaders zurückzuschlagen und qualifizierten sich schliesslich hinter den übermächtigen Rosenheim Rebels als 2. der Landesliga für den Aufstieg in die Bayernliga.
Erstes offizielles Spiel der Crusaders am 11.04.1992. Erster offizieller Touchdown der Crusaders 11.04.92.
Auszug aus dem Spielberichtsbogen des Heimspiels gegen Gersthofen "Das Verhalten der Gersthofener Spieler und Betreuer in ihrer Spielzone war das unverschämteste und unsportlichste, was ich in 8 Jahren American Football gesehen habe.?
Saison 1993

Die Saison 1993 wurde zur Lehrstunde für das sehr junge Team. Es hagelte regelrecht Niederlagen und Verletzungen, doch man entwickelte wichtige Tugenden, die in späteren Jahren zu manchem Sieg verhalfen, nämlich Durchhaltevermögen und Kampfgeist. Stöttvang zog sich aus der Liga zurück und somit mussten die Crusaders nicht absteigen. Besonderheiten? Nein!
Saison 1994

Wieder Licht und dunkler Schatten über dem Crusaders Land.
Doch nach 12 Niederlagen war es so weit: Ein Sieg in der Bayernliga! Während der Saison wurde Gary Wright als Trainer verpflichtet und mit ihm ging es langsam bergauf. Die Crusaders wurden punktgleich mit den Rangers Letzter. Aller Anfang ist schwer!
Saison 1995

Mit grossen Hoffnungen starteten die Crusaders in die Saison `95, doch diese sollten ein frommer Wunsch bleiben. Wieder kam nach gutem Start der Einbruch. Zu Saisonende trennte man sich von Coach Wright und holte das Gespann Ross/Adlhart. Auf Grund schlechter Trainingsbeteiligung fehlte den Crusaders die Durchschlagskraft diese Saison erfolgreich abzuschliessen
Die Crusaders werden 10. von 12 Teams in der Bayernliga.
Saison 1996

Für unsere 4. Bayernliga Saison galt das Motto: ja nicht absteigen. Erschwert wurde unser Vorhaben durch das Abkommandieren unseres Trainers Ross und 2 weiteren Amerikanern in die Staaten. Doch das Team ließ sich nicht entmutigen und kämpfte tapfer weiter.
Auch die Verletzung unseres Quaterbacks traf uns hart, so dass unser Ziel zwischenzeitlich in weite Ferne rückte. Doch die Crusaders wurden ihrem Ruf als Überlebenskünstler gerecht und Schlossen schliesslich auf Grund einer erfolgreicheren Rückrunde die Saison als 3. der Bayernliga Ost ab.
Saison 1997
Tolle Spiele gegen Eichenau und die Selb Hunters und wieder vernichtende Niederlagen gegen Schweinfurt und Penzberg. Unter dem Strich stand der 6. Platz in der Bayernliga mit 08:10 Punkte. Zu einem denkwürdigen Ereignis kam es in Schweinfurt, als auf Grund akuten Spielermangels Abteilungsleiter Schubert mit .... Jahren in die Ausrüstung schlüpfen mute. Als WR gab er eine riesen Show ab, doch der QB übersah ihn ein ums andere Mal. Dies hat er dem QB bis heute noch nicht verziehen.
Saison 1998
Mit einer katastrophalen Hinrunde starteten wir in die neue Saison, doch in der Rückrunde wurden einige Dinge wieder zurecht gerückt. Vor allem in Sachen Schweinfurt gegen die wir letzte Saison noch kleinlaut abziehen mussten.
Den Razorbacks erging es auch nicht besser. Ergebnis: 5. platz in der Bayernliga.
Saison 1999
Mit Sicherheit die bitterste Saison der Crusaders. Der Abstieg wurde am grünen Tisch abgewendet. dieses Jahr stürzte viele Kreuzritter in eine tiefe Glaubenskrise und einige nannten sich im folgenden Jahr wilde Cats-chen. Doch der Rest sammelte sich wieder und zog unerschrocken auch ad 2000 auf feindliche Schlachtfelder.
Saison 2000
Keine berauschende Spielzeit, aber die war auch nicht zu erwarten. Jedoch mit einem sehr enttäuschenden Ende. Denn nachdem man daheim gegen die Argonauts zur Halbzeit schon 20:00 hinten lag, schlugen die Ritter zurück und lagen Sekunden vor Schluss 21:20 vorne. Doch taktische Fehler und das schwache Nervenkostüm einiger Akteure schenkten Starnberg den unverdienten Sieg buchstäblich mit dem Abpfiff.
Saison 2001

Das Jubiläumsjahr sollte ein besonderes Jahr werden. Doch es fing so an wie jede anständige Crusaders-Saison: Mit einer Niederlage. Die Vorrunde war wirklich enttäuschend. 1 Sieg bei 3 Niederlagen. Vor allem die unglücklichen Spiele gegen Starnberg und besonders gegen Erding sorgten für grosses Wehklagen im Crusadersland (gegen Erding führte man mit 18:00!!). Aber die Kreuzritter gaben nicht auf und in der Rückrunde sollten sich noch einige wundern über die wie ausgewechselt spielenden Crusaders. Einen Wechsel hatte es tatsächlich auf der QB-Position gegeben, da Schönstetter für den Verletzten Kreilinger übernahm. So fügte man dem Tabellenführer Kaufbeuern die einzige Saisonniederlage zu. Sicher eines der besten Spiele der Crusaders in den letzten Jahren. Am befriedigendsten war jedoch der Sieg gegen die Argonauts. Dementsprechend wurde danach noch gefeiert. Ich sag nur Whirlpool-Party. Eine fast perfekte Rückrunde konnten die Crusaders hinlegen.
Den grössten Anteil an diesen Erfolgen hatte die Crusaders Defense, die nämlich die wenigsten Punkte zuliess; noch weniger als der alle überragende Bayernligatabellenführer Würzburg Panthers. Wobei man die Offense, die mit QB Schönstetter in der Rückrunde gross auftrumpfte nicht vergessen sollte. 2001 war eines der erfolgreichsten Jahre der Crusaders. Somit ist die Erwartung im kommenden Jahr genauso erfolgreich zu Spielen wie letztes Jahr natürlich berechtigt.
Saison 2002
Wie schon in der vorhergehenden Saison wiederspiegelte sich die Erfolgsarbeit des Coaches Nat Cook im Ergebnis. Konditionelle Stärke und gute mentale Einstellung dominierten die Gegner in der Bayernliga Süd nach Belieben. Ein besonderer Glücksgriff mit dem Engagement des US-Boys Brad Eissler führte zu einem durchschnittlichen Offense Score von 4 TD?s pro Spiel. Ebenso hat die Defens in der regulären Runde nur einen einzigen Touchdown zugelassen. Dies geschah bei der 10:07 Niederlage gegen die München Rangers, die uns damit die perfekte Saisom vermasselten. Die restlichen 21 Gegenpunkte resultierten samt und sonders aus Fieldgoals. In den Aufstiegsspielen zur Regionalliga trat man gegen die Ansbach Grizzlies, dem ersten der Bayernliga Nord, an. Das erste Spiel in Ansbach konnte nach vier Stunden Pause im Stau auf der Autobahn überzeugend mit 34:06 gewonnen werden. Auch beim Heimspiel ließen die Crusaders den Ansbachern mit 35:00 keine Chance. Der Gesamtscore der Saison mit 320:33 bei 10 Spielen ließ die damalige Stärke des Teams erkennen.
Saison 2003
In der Regionalliga Süd erwarteten die Crusaders 6 bärenstarke Gegner. Außer den Absteigern aus der 1. Bundesliga bzw. 2. Bundesliga, Munich Cowboys und Straubing Spiders trafen die Kreuzritter noch auf die Deggendorf Black Hawks, Regensburg Phoenix, Bayreuth Dragons und Königsbrunn Ants. Leider stand dem Team Topscorer Brad Eissler nicht mehr zur Verfügung und Coach Nat Cook zog vom Chiemsee nach Mittenwald um, wodurch speziell dei Trainingsarbeit an Effektivität verlor. 5 Niederlagen in Folge ließen dem Team die Ansprüche der höheren Spielklasse spüren. Trotz eines unerwartet hohen 57:06 Sieges gegen die Phoenix ging man mit Abstiegssorgen in die Rückrunde. Zwei weitere Siege gegen die Black Hawks und Bayreuth Dragons reichten für den 6. Platz in der Liga und den Klassenerhalt.
Saison 2004
In dieser Saison traf man wieder auf die altbekannten Teams Straubing, Königsbrunn und Deggendorf. Hinzu kamen als Bayernligaaufsteiger die Rosenheim Rebels und als 2. Bundesligaabsteiger die Fürsty Razorbacks. Diese vermutlich leichte Ligabesetzung erwies sich für die Kreuzritter wiederum als echter Prüfstein, da lange Zeit die einzigen erzielten Punkte aus dem Auftaktsieg gegen Regensburg resultierten. Da wiederum Regensburg das Rückspiel gegen Burghausen für sich verbuchen konnte und noch einen weiteren Sieg landete, fand man sich am Tabellenende wieder. Durch einen Sieg gegen die Fürsty Razorbacks konnte man mit Regensburg gleichziehen und durch den direkten Vergleich mit dem besseren Tabellenplatz dem Abstieg entgehen. Die Saison endete jedoch tragisch, da man durch Verletzung im letzten Spiel den langjährigen Quarterback Markus Kreilinger als Spieler verlor.
Saison 2005
Früh zeichnete sich schon ab, dass die Regionalliga Süd wieder eine große Spielstärke haben wird. Nicht nur mit dem 2. Bundesligaabsteiger Franken Timberwolves und den Bayernliga Aufsteigern Aschaffenburg Stallions und den alten Bekannten Byreuth Dragons waren harte Nüsse zu knacken, auch zeigten die in der Liga verbliebenen Mannschaften, Rosenheim und Black Hawks, Aufstiegsambitionen. Um nicht von Beginn an gegen den Abstieg spielen zu müssen, verpflichtet man den US-Boy Daniel Blagg als 2. Qaterback. Nach zwei Auftaktsiegen wurde man schon als Ligafavorit gehandelt. Doch nach einer Serie von Verletzungen sah man sich zu Beginn der Rückrunde wieder am letzten Tabellenplatz. Als der eingeflogene Ersatzquaterback nicht die erhoffte Verstärkung brachte und nach drei Spielen wieder nach Hause geschickt wurde, drohte am Saisonende mit dem letzten Platz der sportlich Abstieg in die Bayernliga. Nur eine Entscheidung am grünen Tisch oder ein Rückzug einer Mannschaft aus der Liga konnte uns noch Retten.
Saison 2006
Die 15.Saison für die Kreuzritter brachte als Jubiläumsgeschenk zunächst den Verbleib in der Regionalliga Süd, da die Fürsty Razorbacks freiwillig in die Landesliga abgestiegen sind und auch die Bayreuth Dragons ihr Glück in der Landesliga versuchten. Mit fünf Teams hatte man eine kurze Saison vor sich und vor allem würde kein Team bei der Unterbesetzung der Liga absteigen. Als Ersatzquaterback und Receiver holte man sich US-Boy Chad Lanzo, einen früheren Spieler der Fürsty Razorbacks. Man nutzte die Saison zur Verjüngung des Teams und wechselte sich während der Saison ständig mit Rosenheim als roter Laternenträger ab. Schliesslich genügte ein einziger Touchdown im direkten Vergleich, um nicht die Jubiläumssaison auf dem letzten Platz zu beenden.
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